Backstube & Bäckerei

Handwerk erleben

Mathias Ecke bei der Bearbeitung des NatursauerteigesMorgens ab 2.00 Uhr steht unsere Mannschaft in den Startlöchern. Der Backofen heizt hoch, Teige werden gemischt, geknetet und in Form gebracht. Die Backwaren kommen in den Ofen und nach der entsprechenden Backzeit frisch aus der Backstube direkt in die Regale unserer Bäckerei oder zu unseren Kunden. Der unwiderstehliche Duft von frischen Backwaren verbreitet sich in der Backstube, der Bäckerei und ganz Braunsfeld.

Fotogalerie „2 Uhr nachts“

Ab 6.00 Uhr können Sie Brötchen, Brote und andere Backwaren frisch in unserer Bäckerei genießen. Unser Team freut sich auf Sie, berät Sie gerne und hilft Ihnen weiter!

Kleine Bäckermeister

Kleine BäckermeisterBacke, backe Kuchen …

Kinder können dem Bäckermeister und seinen Gesellen über die Schulter schauen und erhalten nach dem Kneten, Formen und Backen eine Urkunde und ihre selbstgebackenen individuellen Eigenkreationen.
Die „Offene Backstube“ ist schon seit vielen Jahren der Hit bei Kindergärten, Grundschulen oder auch Kindergeburtstagen.

Für Backstubenbesuche rufen Sie uns an oder schreiben eine E-mail.

Fotogalerie „Kleine Bäckermeister“ zu Besuch

Bäckersprache!?

Abstreichen das Bestreichen von Backwaren mit Wasser, Ei etc. mit einem Pinsel
Absteifung die Unterbrechung des Gärprozesses von Teiglingen (meist bei Hefeteig)
Abzieher Gerät mit dem die Backwaren in den Ofen „geschossen“ werden
Anstellgut der Grundstock zum Ansetzen von Sauerteig, es enthält die gewünschten Milchsäurebakterien und Sauerteighefen, die in den einzelnen Stufen der Sauerteigherstellung vermehrt und aktiviert werden, es entscheidet maßgeblich über den Geschmack des Sauerteigbrotes
Aufarbeiten Teig in entsprechende Form bringen
Aufsetzen die fertigen Teiglinge werden auf Backbleche oder Dielen gesetzt/gelegt
Ausbund Rissbildung an der Oberfläche von Backwaren, die durch das Einschneiden oder beim Flechten entstehen
Bäckerfahne Stab mit feuchtem Lappen am Ende, der zum Reinigen des Ofens benutzt wird, um Teigrückstände zu entfernen, bevor das Brot/die Backwaren in den Ofen kommen
Ballen/Presse abgewogenes Teigstück
Belaugung das Eintauchen von Teiglingen in Brezellauge
Bestücken/Beschicken Backwaren in den Ofen geben
Diele Blech oder Brett, das mit Stoff überzogen ist
Gare Zeitraum bei der Teigzubereitung von Hefeteigen/-backwaren
Gestippt Teiglinge werden mit einem Messer eingestochen
Gluten Oberbegriff für Getreideeiweiß, Glutene (Plural) sind in den meisten Getreidearten vorhanden, der Glutenanteil eines Mehls wirkt sich auf seine Backeigenschaften aus
Kleber zähe, dehnbare Masse, die bei der Bearbeitung des Teigs entsteht, da die Glutene Wasser aufnehmen und sich die Eiweiße lösen und verbinden
kleberschwaches Mehl Mehl mit niedrigem Glutenanteil
kleberstarkes Mehl Mehl mit hohem Glutenanteil
Krume das Innere eines Brotes oder Gebäcks
Kruste trockene, erstarrte und oft deutlich strukturierte Randschicht
Langwirken Teiglinge, die in eine lange Form gebracht werden (z.B. Baguettes)
Masse Rohprodukte werden zu einer Masse geschlagen, gerührt oder abgeröstet, eine Masse ist nicht formbar
Ofentrieb ist die Volumenzunahme der Teiglinge direkt nach dem Einschieben in den Backofen, verantwortlich dafür ist die Hefe
Rundwirken/Wirken Teigstücke werden auf einer bemehlten Arbeitsfläche in mehreren Arbeitsschritten von außen nach innen eingeklappt, der Teig erhält beim Wirken Spannung, die nicht zu stark werden darf, da sonst die Teigoberfläche reißt, das Wirken sorgt für eine Vermehrung der Poren und eine bessere Krumenbildung, beim Wirken entweicht Kohlendioxid, gleichzeitig wird Sauerstoff eingearbeitet, der die Aktivität der Hefe verbessert
Schießen die Backwaren werden in den Ofen gegeben „geschossen“
Schießer Holz mit dem die Backwaren in den Ofen „geschossen“ werden
Schleifen das Formen des Teigs zu Teiglingen, die eine absolut glatte Oberfläche haben
Schluss Teignaht
Schwaden/Schwadengabe in einen Backofen eingeführter Wasserdampf, während des Einschiebens der Teiglinge (besonders wichtig für Hefeteige)
Stehzeit die Zeit, in der die Hefeaktivierung beim Vorteig (bei indirekter Teigführung) stattfindet und sich Aromastoffe bilden, außerdem quellen die Mehlbestandteile auf und binden das im Teig enthaltene Wasser
Stückgare die Zeit des Teiglings zwischen der Aufbereitung und dem Backen
Teigling ein rohes aber fertig, bearbeitetes und geformtes Gebäckstück
Teigführung die Gesamtheit der Bedingungen, denen der Teig zwischen Zusammenführen der Zutaten und Backen unterliegt, d. h. die verschiedenen Faktoren, die auf den Teig einwirken und somit die Eigenschaften des Endproduktes maßgeblich bestimmen
Direkte Teigführung alle Zutaten werden direkt zu einem Teig geknetet
Indirekte Teigführung die Herstellung eines Vorteiges aus Mehl, Milch und der gesamten Hefe, der nach einer bestimmten Stehzeit mit den restlichen Zutaten zum Hauptteig verarbeitet wird
Teigruhe die Zeit nach bzw. zwischen dem Kneten und der Weiterverarbeitung
Tourieren das Ausrollen und anschließende Übereinanderlegen eines Teiges, d. h. das mehrfache Falten von Teigschichten, die durch dazwischen liegende Fettschichten voneinander getrennt sind (bei Blätterteig und Plunderteig)
Vorteig besteht aus Weizenmehl, Milch und Hefe und dient hauptsächlich der Quellung der Mehlbestandteile